Der Peitlerkofel bei Sonnenschein. Der Peitlerkofel bei Sonnenschein. Der Peitlerkofel bei Sonnenschein.
1. Tag - Die Anreise Die Tour begann mitten in der Nacht. Etwa 650 km nach Brixen waren zurückzulegen. Die Anreise erfolgte mit einem Gespann bestehend aus einem VW Bus, beladen mit einer 690er KTM SuMo und einem Hänger, auf dem meine “dicke” Fazer angebunden war. Nachts um 12:30 Uhr begann unsere Reise, und viele langweilige Autobahnkilometer bis nach Brixen lagen vor uns. Im Morgengrauen erreichten wir den Fernpass in Österreich. Die Fahrt wurde dadurch zumindest “optisch” interessanter. Der Blick auf die Berge machte schon Appetit auf die erste Motorradtour. Zum Glück kamen wir schnell voran, und schon gegen 9:00 Uhr morgens erreichten wir unsere Unterkunft, das Hotel “Mair am Bach” in St. Andrä bei Brixen. Der Empfang war herzlich und wir konnten schon unser Zimmer beziehen, obwohl es noch so früh war. Es wurde alles abgeladen, der Hänger “verstaut”, und wir machten erst einmal eine Pause, um uns für eine erste Aufwärmrunde auszuruhen. Am Nachmittag brachen wir zum Würzjoch auf. Das Wetter war wechselhaft und wir blieben vor kleineren Schauern nicht verschont. Trotzdem kam so richtig Freude auf. Kurven ohne Ende, in einer wunderschönen Landschaft. Das ist etwas, das dem Motorradfahren einen besonderen Reiz verleiht. Wir überquerten das Würzjoch, und fuhren bis St. Martino in Badia (St. Martin in Thurn). Hier drehten wir und fuhren den Weg wieder zurück. Auf dem Rückweg tranken wir noch einen Kaffee und ich genoss einen frischen warmen Apfelstrudel in der Almgaststätte “Ütia de Börz”. Anschließend kehrten wir wieder zu unserem Hotel zurück. Die ersten 100 Motorradkilometer waren trotz “schaurigem” Wetter wirklich eine Wucht.  Den Tag schlossen wir bei einem wunderbaren Drei Gänge Menü ab. Der Tourverlauf - Tag 1 - Würzjoch:
© 2011 dolmant.magix.net  Alle Rechte vorbehalten Das Hotel "Mair am Bach" Das Hotel “Mair am Bach” Ausblick vom Balkon. Leider etwas Wolkenverhangen. Ausblick vom Balkon. Leider etwas wolkenverhangen. Am Würzjoch mit Blick auf den “Peitlerkofel” (2874 m). Bergpanorama am Würzjoch Am Würzjoch mit Blick auf den “Peitlerkofel” (2874 m). Bergpanorama am Würzjoch. Eine Almwiese an der Almgaststätte "Ütia de Börtz" "Fensterdeko" an der Almgaststätte "Ütia de Börtz" Die Almgaststätte "Ütia de Börtz". Pause am Würzjoch. Noch ein paar Würzjochbilder: Südtirol ist die nördlichste Provinz Italiens und bildet zusammen mit der Provinz Trient die autonome Region Trentino-Südtirol. Seit Verabschiedung des Südtirol-Pakets im Jahre 1972 genießt das Land Autonomierechte. Landeshauptstadt Südtirols ist Bozen.   Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sind deutschsprachig, über ein Viertel hat Italienisch als Muttersprache und ein kleinerer Bevölkerungsanteil im Dolomitengebiet spricht Ladinisch. Die Ladiner stellen knapp vier Prozent der Bevölkerung Südtirols. Südtirol (Italien) Quelle: Wikipedia Das Würzjoch Das Würzjoch (italienisch: Passo delle Erbe, ladinisch: Jü de Börz) ist ein Gebirgspass in Südtirol, der das Gadertal mit dem Eisacktal verbindet. Die Passhöhe befindet sich auf einer Höhe von 2.003 m s.l.m.   Die Straße ist an einigen Stellen zwar recht eng, dennoch aber gut ausgebaut. Das Verkehrsaufkommen ist gemessen an anderen, wichtigeren Alpenpässen niedrig. Im Winter ist das Würzjoch geschlossen, aber von der Brixner bzw. Villnößer Seite aus erreichbar. In dieser Zeit führt auch eine Skilanglaufloipe auf das Würzjoch.   Auf dem Würzjoch befinden sich ein Gastbetrieb und ein Haus der Dompfarre Bozen. Das Würzjoch ist auch einer der Ausgangspunkte zur Besteigung des Peitlerkofels. Quelle: Wikipedia Bildquelle: Wikipedia; Urheber: Christoph Federer Kurzer Stopp vorm umdrehen bei St. Martino. Kurzer Stopp vorm umdrehen bei St. Martino. © 2012 www.pekaru.de  Alle Rechte vorbehalten Nach 2005 sollte es endlich mal wieder soweit sein.  Motorradtouren in Südtirol, die Pässe der Dolomiten und auch ein paar andere Regionen der italienischen Alpen erkunden. Damals war das Wetter miserabel. Regen ohne Ende. Die Hoffnung dass es dieses mal besser würde war groß. Allerdings, soviel sei verraten, erfüllte sich dieser Wunsch nur zum Teil.

Die Dolomitentour 2011

Eine Tour nach Südtirol (12.06-16.06.2011)

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