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Was ist eigentlich ein Radioteleskop? In diesem Film wird es erklärt. Mit freundlicher Genehmigung des Max-Planck Institutes.
Die Tour begann mehr oder weniger hausstreckenmäßig und führte mich von Wörrstadt aus über Sprendlingen nach Zotzenheim und Langenlohensheim auf eine Strecke, die parallel zur A61 über die Ortschaft Stromberg bis nach Rheinböllen führt. Nun musste ich mich entscheiden, wie ich an die Mosel komme. Weil ich über Zell und Bernkastel-Kues schon oft gefahren bin, entschloss ich mich, einen Weg über Treis-Karden in die Eifel zu nehmen. Ein Blick auf die Karte zeigte mir, dass es einen Weg über Benzweiler, Pleitzenhausen und Laubach nach Kastellaun führt. Von dort aus ging es rechts an der alten Burgruine vorbei nach Uhler, Korweiler, Lahr bis nach Treis-Karden. Auf der Strecke hinter Kastellaun reifte in mir die Erkenntnis, dass ich den Hunsrück in Zukunft vielleicht doch lieber auf den „breiteren“ Straßen wie die B50, B421 oder die Hunsrückhöhenstraße durchqueren sollte. Jedenfalls war der Weg den ich diesmal wählte wahrscheinlich eine alte Römerstraße, so kurz nach Christi Geburt erbaut und notdürftig mit Teer oder Asphalt bedeckt. Wenn ich Plomben hätte, wären sie mir wahrscheinlich ausgefallen. In Treis ging es über die Mosel und dann über weitere kleinen Straßen vorbei an so wohlklingenden Orten wie Binningen, Dünfus und Hambu(r)ch, Kaisersesch, und Monreal auf die B258 zum Nürburgring. Vor einigen Wochen hatte ich dort an einem Perfektionstraining auf der Nordschleife teilgenommen. Im Rahmen dieses Lehrgangs gab es dann auch als Bonus eine Kundenkarte für Bikeworld (ein ziemlich großer Motorradladen an der Nordschleife). Natürlich bringt so eine Kundenkarte Prozente. Also dachte ich mir, „wenn ich eh schon mal da bin, guckste mal nach Reifenpreisen. Kriegste 5 % vielleicht lohnt sich das ja und die nächste Tour wird vielleicht mit dem fälligen Reifenwechsel verbunden“. Aber es ist wie so oft; DENKSTE! Auf Reifen gibt es natürlich keine Prozente. Nix mit Geiz ist Geil! Irgendwie gibt es immer nur Prozente für Sachen die man nicht braucht. Geht das nur mir so? Nach nach ein wenig Geplauder und Mopedgucken brach ich wieder auf, über die B257 in Richtung Adenau. Bei Dümpelfeld fuhr ich links auf die große Eifelroute Bad Münstereifel entgegen. Hinter Esch führte mich der Weg rechts vorbei an Mahlberg. Das Radioteleskop war ab hier schon ausgeschildert und ich brauchte nur noch den Wegweisern zu folgen. Die führten mich auf einen kleinen Parkplatz. Ein weiteres Schild wies mich darauf hin, dass es einen Fußweg zum Teleskop gibt. Nun war also nix mehr mit fahren. Spazieren gehen war angesagt. Zu meiner Freude musste ich feststellen, dass es an dem Parkplatz eine kleine Pommesbude gab. Die Mittagsverpflegung war also schon einmal gesichert. Der Weg führte bergab in ein kleinen Talkessel. Am Wegesrand informierten kleine Schilder den Interessierten über die Planeten unseres Sonnensystems. Nach einer Biegung, kam das technische Wunderwerk immer mehr ins Blickfeld. Eine wirklich verdammt große Antenne. Wie ich fand, wirklich sehenswert. Nach einigem Anschauen machte ich mich wieder auf den Rückweg. Ich wollte endlich mal etwas essen. Nun begann der schwierige Teil meiner Tour. Ich musste den „Berg“ wieder rauf. So Motorradklamotten sind ja nun doch nicht die geeigneten Wanderklamotten und ich begann schon nach kurzer Zeit meine – ich sag mal „mangelnde“ - Kondition zu verfluchen. Etwa auf halbem Weg, kam einer mit einem Auto herangefahren und eine ältere Dame freute sich lauthals, was sie doch für einen lieben Enkel hat, der sie abholen kommt, weil der Weg doch etwas beschwerlich ist für so eine alte Frau. Und ich dachte „nicht nur für Dich“, „verdammt ich brauch Enkel“ und „Was nen “Mistwetter”... diese Hitze bringt mich um“ Ich schaffte es aber doch noch. An der Pommesbude angekommen bestellte ich mir erst mal eine Currywurst und ne Cola Light. Die Pommes mit Majo habe ich weggelassen, so als Einstieg in mein neues Fitnessprogramm. Mal gucken ob es hilft. Nachdem ich mich wieder erholt hatte, machte ich mich auf den Rückweg. Ich fuhr am Sahrbach längs Richtung Altenahr. An der B257 ging es dann wieder rechts Richtung Nürburgring auf die B258 nach Mayen und dort wieder über Monreal bis nach Cochem. Von dort aus, folgte ich der Mosel flussaufwärts bis nach Zell. Ich ersparte mir dieses mal die kleinen Hunsrückstraßen und folgte der B421 bis nach Kirchberg. Dort ging es auf die B50 und im Schnellgang bis nach Rheinböllen. Ab hier fuhr ich wieder die schönen Wege parallel zur Autobahn über Stromberg, Dorsheim und Langenlohnsheim nach Wörrstadt. Etwa 380 Km hatte mein Motorrad nun mehr auf der Uhr. Die haben sich aber gelohnt. Die Strapazen des Spaziergangs waren vergessen und ich bin zu Freunden Grillen gegangen. Soviel zu meinem Fitnessprogramm. Aus dem Hunsrück kommt der Strom Aus dem Hunsrück kommt der Strom Die Mosel bei Treis Die Mosel bei Treis Die Nürburg Die Nürburg. Soviel sieht man von der Pommesbute aus... Soviel sieht man von der Pommesbude aus. Ganz schön groß... Ganz schön groß... Verdammt groß, das Radioteleskop Verdammt groß! Am Saarbach Richtung Altenahr Am Sahrbach Richtung Altenahr Die Reichsburg von Cochem Die Reichsburg von Cochem. Der kleine Turm links neben der Kirche ist die Stromburg. Hier kocht Herr Lafer. Der kleine Turm links neben der Kirche ist die Stromburg. Hier kocht Herr Lafer. Wieder daheim in Roihesse... Wieder daheim in Roihesse... Radioteleskop Effelsberg      Mit 100 Metern Durchmesser gehört das Radioteleskop Effelsberg zu den größten vollbeweglichen Radio- teleskopen der Erde. Seit der Inbetriebnahme im Jahre 1972 wurde kontinuierlich an der Verbesserung seiner Technologie gearbeitet (z.B. eine neue Oberfläche der Antennen-Schüssel, bessere Empfänger für hochqualitative Daten, extrem rauscharme Elektronik) so dass es auch heute noch als eins der weltweit modernsten Teleskope gilt. Das Teleskop wird unter anderem eingesetzt zur Beobachtung von Pulsaren, kalten Gas- und Staubwolken, Sternentstehungsgebieten, von Schwarzen Löchern ausgehenden Materiejets und von Kernen ferner Galaxien. Effelsberg ist eine wichtige Station für das weltweite Zusammenschalten von Radioteleskopen. Mit dieser Technik gelingen die schärfsten Aufnahmen vom Kosmos überhaupt. Zur Verbesserung dieser Technologie arbeitet das Institut in mehreren Projekten zusammen mit nationalen und internationalen Forschungsinstituten und anderen Organisationen.  Foto - Totale vom Radioteleskop in Effelsberg Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn Es war ein Samstag morgen, wie er besser nicht sein konnte. Keine besonderen Erledigungen standen an. Die Sonne schien wie schon lange nicht mehr. Was sollte einen da noch zu Hause halten? Also beschloss ich mal wieder in die Eifel zu fahren und mir einmal das Radioteleskop in Effelsberg anzuschauen.

Tour zum Radioteleskop nach Effelsberg

Der Kosmoslauscher (09.06.2006)

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